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29.05.2017 | Pressemitteilung
Bettenfachhandel: Frequenzrückgang und Preiswettbewerb belasten
Ansprechpartner
Axel Augustin
0221/92 15 09 - 32
Ende April fand in Würzburg die Jahrestagung des beim BTE angesiedelten Verbands der Bettenfachgeschäfte (VDB) statt. Dabei wurden auch die Ergebnisse der traditionellen VDB-Frühjahrs-Umfrage vorgestellt.

Sorgen bereitet dem Bettenfachhandel vor allem die rückläufige Kundenfrequenz, die von 67 Prozent der Befragten als problematisch bewertet wird. Auf den Plätzen folgen der „Preiswettbewerb im Internet“ mit 59 Prozent Nennungsanteil vor „allgemeine Kaufzurückhaltung“ mit 51 Prozent Nennungsanteil. Weitere Ergebnisse der VDB-Umfrage:

  • 24 Prozent der Bettenhändler vermelden für 2016 höhere Erträge als in 2015. Bei 41 Prozent blieben die Erträge stabil und 35 Prozent verzeichnen niedrigere Erträge.
  • Die Gesamtkosten sind bei 37 Prozent der Unternehmen gestiegen, bei 51 Prozent blieben sie stabil und bei immerhin 12 Prozent sind sie gesunken.
  • Der Durchschnittsbon hat sich 2016 bei 47 Prozent der Teilnehmer erhöht, bei 37 Prozent blieb er unverändert und bei 16 Prozent ist er gesunken.
  • Die Kundenfrequenz ist 2016 bei lediglich 16 Prozent der Teilnehmer gestiegen, bei 31 Prozent unverändert geblieben und bei 53 Prozent gefallen.
  • Für das Jahr 2017 rechnen 29 Prozent der Umfrageteilnehmer mit einem Umsatz-Plus. 37 Prozent gehen von stabilen Umsätzen aus, während 35 Prozent ein Minus gegenüber 2016 einplanen.
  • Als unternehmerische Maßnahmen für 2017 wollen 61 Prozent der Bettenhändler zur Profilierung ihre Angebote und Serviceleistungen ausbauen. 51 Prozent planen, über Werbemaßnahmen neue Kunden zu gewinnen.

Wünsche an die Lieferanten

Der Verzicht auf Direktverkäufe in eigenen Stores oder im Internet - vor allem unter dem empfohlenen Verkaufspreis - ist mit 92 Prozent Nennungsanteil die am häufigsten genannte Forderung des Bettenfachhandels an seine Lieferanten. An zweiter Stelle rangiert der von 73 Prozent genannte Punkt „kein Verkauf über Shopping-Clubs“.

Mit Abstand folgen der Wunsch nach selektiveren Vertriebskonzepten (49 Prozent) sowie nach mehr Unterstützung bei Werbung und Präsentation (47 Prozent). Auf den nächsten Plätzen landeten Forderungen nach schnellerer Nachlieferung (41 Prozent) und nach einer höheren Kalkulation (33 Prozent).

 

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Autor:
Sandra Volz

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