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27.03.2017 | Pressemitteilung
Industrie: Inventory Report (INVRPT) nutzen!
Ansprechpartner
Axel Augustin
0221/92 15 09 - 32
Dank elektronischem Datenaustausch (EDI) hat sich die Kommunikation zwischen Modehandel und –industrie deutlich verbessert. Trotzdem gibt es auf diesem Gebiet immer noch Optimierungsmöglichkeiten, die letztendlich zu Umsatz- und Ertragssteigerungen führen müssten.

Beispiel Lagerbestands-Bericht: Viele Modehändler schicken ihren Industriepartnern neben Sales-Reports (SLSRPT) mit Abverkaufs-Informationen auch wöchentliche „Inventory Reports“ (INVRPT) mit Bestandszahlen. In vielen Fällen sind diese Daten dann die Grundlage für eine automatische Bestückung mit Ware durch die Lieferanten, insbesondere im Bereich NOS.

Allerdings orientieren sich manche Lieferanten anscheinend bei der automatischen Bestückung lediglich an den Sales-Reports und passen lediglich einmal im Jahr - basierend auf der Inventur - die Bestände an. Diese Ungenauigkeit führt dazu, dass unterjährige Warenausbuchungen aufgrund von z.B. Beschädigung, Umlagerungen, Umtausch und ggf. Diebstahl keine oder zu niedrige Nachlieferungen auslösen. Die entsprechenden Artikel fehlen dann im Sortiment, unnötige Leerverkäufe sind die Folge.

Der BTE appelliert daher an die Industriepartner, auch die von den Händlern gelieferten Bestandsinformationen im Rahmen der automatischen Nachbestückung zu berücksichtigen. Wegen der damit zu erwartenden Umsatzsteigerungen muss das auch im eigenen Interesse der Lieferanten liegen!

 

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Autor:
Stefan Schneider

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